Kommunales Förderprogramm „Lebendige Ortskerne“ der Gemeinden Mödingen, Wittislingen und Ziertheim

Kommunales Förderprogramm „Lebendige Ortskerne“ der Gemeinden Mödingen, Wittislingen und Ziertheim

 

Die Gemeinden Mödingen, Wittislingen und Ziertheim haben sich in der Arbeitsgemeinschaft „Egautal“ dazu entschlossen, im Rahmen eines gemeinsamen Vorhabens zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) enger zusammen zu arbeiten. Hierbei stellt die Entwicklung der Ortskerne einen Schwerpunkt unserer gemeinsamen Aktivitäten dar.

Um die Entwicklung „lebendiger Ortskerne“ mit einem konkreten Angebot zu fördern, wurde ein Kommunales Förderprogramm mit einem begleitenden Beratungsangebot entwickelt.

Mit dem Kommunalen Förderprogramm und dem Beratungsangebot unterstützen die drei Gemeinden ihre Bürger mit finanziellen und personellen Mitteln, um Investitionen zur Belebung vorhandener Bau- und Flächensubstanz in den Ortskernen zu binden.

Aufgrund der teilweise noch gut erhaltenen Ortsbildqualitäten in den Ortskernen der drei Gemeinden, wird begleitend zum Kommunalen Förderprogramm eine Beratung angeboten, um interessierte Bauherren bei dorfgerechten Lösungen zu unterstützen. Hierfür hat sich ein Beraterkreis mit erfahrenen Bauexperten aus den drei Gemeinden gebildet.

Ziel ist eine behutsame Weiterentwicklung der vorhandenen ortsräumlichen „Grundstrukturen“, weshalb auch die Gestaltung der Gebäude für die Inanspruchnahme des Kommunalen Förderprogramms von Bedeutung ist.

Um dies zu veranschaulichen, rundet die vorliegende Baufibel mit Praxisbeispielen das Unterstützungsangebot ab. Diese versteht sich als ein Leitfaden, um das aufgelegte
Förderprogramm bestmöglich anwenden zu können.

Wozu eine Baufibel?
Die Gestaltungsfibel bildet mit seinen Empfehlungen die Grundlage für die Anwendung des Kommunalen Förderprogramms mit Beratungsangebot sowie für die Vergabe
von konkreten Fördermitteln.

Um die Eigentümer und Bauherren über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen einer Förderung zielgerichtet  zu informieren, umfasst die Baufibel folgende Bausteine:

Zum Thema Bauen und Umbauen in den Ortskernen werden Grundlagen, positive Beispiele und Empfehlungen dargestellt, wie Gebäude und Freiflächen ortsverträglich
gestaltet und weiterentwickelt werden können.

Für die Anwendung des Kommunalen Förderprogramms wurden zwei Ebenen unterschieden:

• Die ortsräumlichen Grundstrukturen, die für das „Gefüge“ unserer Ortskerne von grundlegender Bedeutung sind. Hierzu zählen die Gebäudestellung, die Dachform sowie die Maßstäblichkeit. Diese Parameter sind ausschlaggebend, ob und wie sich Gebäude in die vorhandenen Strukturen behutsam einfügen. Deshalb werden diese im Sinne von „Pflichtparametern“ im Rahmen der  Beratung und Förderung in besonderer Weise berücksichtigt.

• Die Gestaltungsdetails, die aufbauend auf das Gefüge für das „Gesicht“ der Ortskerne eine zusätzliche Rolle spielen. Dies betrifft u. a. die Dach- und Fassadengestaltung sowie die Ausgestaltung von Hofräumen. Diese haben den Charakter von ergänzenden „Kürparametern“.

Der Baustein Förderung erläutert wie das Kommunale Förderprogramm und das Beratungsangebot in der Praxis funktioniert. Hierzu sind u.a. die erforderlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen der Förderung, wie z. B. Fördermaßnahmen, Förderhöhe, Förderantrag und Ansprechpartner dargestellt.

Insgesamt zeigt die Baufibel positive Beispiele und Empfehlungen, wie die Ortskerne gleichzeitig belebt und behutsam entwickelt werden können. Der Erhalt und die Weiterentwicklung der vorhandenen Substanz in der unverwechselbaren Art und Weise in Verbindung mit effektivem Nutzen für die Eigentümer und Bewohner stehen hierbei im Vordergrund.

Nun liegt es an Ihnen, das Kommunale Förderprogramm mit Leben zu füllen und somit einen wichtigen Beitrag zur Belebung unserer Ortskerne zu leisten.

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 09076/9509-0 oder per E-Mail unter zentrale@vg-wittislingen.de gerne zur Verfügung.

 

Ihre Bürgermeister
Walter Joas                                                                   Thomas Reicherzer                                                             Thomas Baumann
Erster Bürgermeister Gemeinde Mödingen                   Erster Bürgermeister Markt Wittislingen                     Erster Bürgermeister Gemeinde Ziertheim

 

Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:

 

Impressionen aus der Auftaktveranstaltung vom Donnerstag, den 23.09.2021:

 

Integreat-App für Flüchtlinge und neu zugewanderte Personen

Der Landkreis Dillingen stellt für Flüchtlinge und neu zugewanderte Personen die Integreat App zur Verfügung. Diese App soll Flüchtlingen und neu zugewanderten Personen dabei helfen, sich besser in Deutschland und speziell im Landkreis Dillingen a.d. Donau zurechtzufinden. In der App gibt es Infos zu nahezu allen Themen des Alltags (z.B. Einkaufen, Arztbesuch, Wohnen, Mülltrennung …) bis zu migrationsspezifischen Themen.

Hier geht es zum Download der App.

Hier geht es zur Browserversion der App.

Mödingen-Klimaschutzinitiative (KSI): Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Klimaschutzinitiative (KSI): Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Gemeinde Mödingen

Förderkennzeichen: 03K16389

Laufzeit des Vorhabens: 01.05.2021 bis 30.04.2022

Beteiligte Partner:

Ziel und Inhalt des Vorhabens: Im Gemeindebereich Mödingen werden 176 Straßenbeleuchtungen auf LED-Technik umgestellt. Ziel ist die Einsparung von Energiekosten und eine Reduzierung des CO2-Verbrauchs.

Hier gelangen Sie zur Seite des Projektträgers Jülich (PTJ)

Nationale Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemisionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.